VideLibri - Die Bibliotheks-App

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Mit VideLibri kann man auf die Katalogen/WebOPACs zahlreicher Bibliotheken zugreifen, um darin zu suchen und seine Ausleihen zu sehen oder zu verlängern.

Features

VideLibri hat folgende Vorteile gegenüber den normalen Web-Katalogen der Büchereien: Einige andere Features sind: Generell werden nur Bibliotheken gelistet, die ein System verwenden, bei dem sowohl die Katalog-Suche als auch alle Kontofunktionen funktioniert hat. Da die meisten Bibliotheken jedoch keine Testkonten zur Verfügung gestellt haben, konnte der Kontozugriff nur bei wenigen Bibliotheken direkt getestet werden. Mit D-markiere Features sind nur in der Desktopversion enthalten, und fehlen in der Androidversion.

Es gibt allerdings auch ein paar Nachteile im Vergleich zu den online Web-Katalogen: Praktisch sollte man das Programm genau dann benutzen, wenn man jedes Jahr mehrere hunderte Bücher ausleiht.

Screenshots

Allgemeine Übersicht über ausgeliehene Bücher (von den Büchereien in Düsseldorf und Aachen) Ausleihstatistik (über alle von meiner Familie in Düsseldorf und Aachen ausgeliehenen Bücher) Suche in der Digibib. (öffnet sich automatisch nach Doppelklick auf ein ausgeliehenes Buch, und ist z.B.: bei den Stadtbüchereien von Düsseldorf nötig, um mehr als Autor oder Titel angezeigt zu bekommen)
VideLibri 1.5 unter Android
VideLibri 1.5 unter Android (Liste der Suchergebnisse) VideLibri 1.5 unter Android (Details eines Suchergebnis)

Getestete Büchereien

Prinzipiell unterstützt VideLibri sämtliche existierenden Bibliotheken, da jeder durch das zugrundeliegende Templatesystem beliebige Datenquellen hinzufügen kann, ohne etwas an VideLibri selbst zu ändern.
Es wurde mit den folgenden Büchereien explizit getestet:

Name der BüchereiSuche funktioniert
(zuletzt getestet)
Ausleihenanzeige funktioniert
(zuletzt getestet)
Büchereisystem

? in der Tabelle heißt, dass mir dort keine Ausleihkarte oder verlängerbare Medien zur Verfügung standen, und ich die entsprechende Funktionalität dort nicht testen konnte.

Ob man VideLibri out-of-the-box mit einer Bibliothek verwenden kann, ist jedoch nicht von dem Namen der Bibliothek abhängig, sondern von dem von der BIbliothek verwendeten Katalogsystem und den in VideLibri geladenen Templates. VideLibri liefert standardmäßig Templates für die folgenden Bibliothekssystem mit:

SystemSucheKontoanzeigeVerlängernVormerkungenBemerkungSeit
aDIS/BMS jajajaja 2012
Aleph neinjajanein generalisiert schlecht, bisher waren für jede neue Bibliothek Anpassungen erforderlich2006
Bibliotheca jajajaja Bei abweichenden Spalten im Benutzerkonto (statt Autor/Titel/Abgabedatum) sind Anpassungen erforderlich2014
Bibliotheca+/OPEN jajajaja 2014
Digibib ja Suche über Metasuchmaschine2008
Libero 5 jajajaja 2007
PAIA jajanein 2013
PICA:
PICA Standard jajajaja 2011
mit Bibdia jajajanein nur für eine Bibliothek2011
mit LBS jajajaja bisher nur wenig getestet2014
Primo janeinneinnein 2013
SISIS-SunRise jajajaja Kontozugriff nur, wenn der Benutzer die Spracheinstellung auf "deutsch" gelassen hat2010
SRU ja 2013
Websphere (WAS) neinjajanein nur für eine Bibliothek2006
Zones (nur 1.8) jajajaja 2013


Man kann es aber auch mit anderen Bibliotheken benutzen, wenn man dort eine Ausleihkarte hat. Wegen dem zugrundeliegenden Templatesystem ist es nicht einmal nötig VideLibri umzuprogrammieren. Um ein solches Template für eine neue Bibliothek hinzuzufügen, speichert man im wesentlichen jede Seite des WebOPACs ab, und markiert die Stellen, die Medieninformationen wie Autor/Titel enthalten, mit semantischen Annotationen. Wie genau das funktioniert, ist ausführlich in der Hilfe beschrieben. Programmierkenntnisse sind dabei nur erforderlich, wenn der Katalog irgendwelche Merkwürdigkeiten, wie beispielsweise ungültiges HTML oder einen komplizierten XSS-Schutz, aufweist, oder man das Template für mehrere unterschiedliche Bibliotheken verwenden will. Das VideLibri-Greasemonkey-Skript kann verwendet werden, um ein Kontozugriff-Template automatisch durch Markieren der Buchinformationen in Firefox zu erstellen. (siehe Video, wie man das Skript verwenden kann)
Zudem kann eine interessierte Bibliothek ein Videlibri-Template auf ihrem Server hinterlegen und mit den entsprechenden Linkmetatags verlinken. Dann reicht die Eingabe der Serveraddresse in Videlibri, um das Template automatisch herunterzuladen und zu installieren.


Nichtsdestotrotz kann ich bei Anfragen einer Bibliothek oder eines Lesers auch direkte Unterstützung für den entsprechenden Katalog in VideLibri einbauen. Für eine vollständige Unterstützung benötigte ich einen Testzugang zu einem Konto mit verlängerbaren Büchern. Für ein beliebiges Bibliotheksystem, welches kein JavaScript benötigt, lässt sich ein Template für das bloße Anzeigen der Ausleihen in einigen Minuten erstellen. Ein Template für alle Funktionen inklusive Vormerkungen kann aber auch schon mal eine Woche dauern (und Testen, ob es keine Sonderfälle dauert, bis die Fälle bei jemanden auftreten). Auch bei Fragen zu den Templates können Sie mir gerne eine Mail schreiben.

Downloads

Es gibt die folgenden VideLibri-Downloads auf der SourceForge-Downloadseite:

BetriebsystemDateinameDateigröße
Windows: videlibri-setup.exe2.5 MB
Quellcode: videlibri-1.880.src.tar.gz5.5 MB
Debian/Ubuntu: 64 Bit videlibri_1.880-1_amd64.deb2.9 MB
Debian/Ubuntu: 32 Bit videlibri_1.880-1_i386.deb2.9 MB
Android: videlibri_1.880-release.apk6.3 MB


Die Windowsversion besteht aus einem automatischen Installer und ist 32 Bit, so dass sie auf allen Windowscomputern laufen sollte.
Für Linux muss jeweils die passende Version heruntergeladen werden.

Den gesamten Quellcode gibt es in einem Mercurial-Repository.
Das Programm ist in FreePascal/Lazarus geschrieben, und sollte sich einfach compilern lassen, indem man die bookWatch.lpi in Lazarus öffnet und in den Projekteinstellungen sein Betriebssystem auswählt. Damit sollte es unter Windows/Linux/Mac mit gtk/qt/win32/cocoa-Interface laufen (getestet mit Windows/Linux und gtk/qt/win32). Man benötigt aber mindestens Lazarus 1.0 und FPC 2.6.0.
Das Selbst-Compilern einer Androidversion ist komplizierter und erfordert sowohl ein installiertes Android-SDK wie auch ein Android-NDK. Nach Anpassung der Pfade kann das android/manage.sh-Skript verwendet werden, um es automatisch zu compilern.


Geschichte

Eine kurze Übersicht über die Entwicklung von VideLibri gibt folgende Liste: Eine Übersicht, über alle veröffentlichten Versionen findet man im Changelog. Alle Änderungen und Entwicklungsschritte findet man im Repositorylog.

Xidel

Xidel ist ein Spin-Off von VideLibri ohne "libri", also was von VideLibri übrigbleibt, wenn man alle Funktionen bezüglich Bibliotheken und Büchern entfernt. Dies ist für jede Webseite nützlich, da durch das Ziel, dass VideLibri ohne Umprogrammierung mit sämtlichen existierenden Bibliothekssystemen arbeiten können soll, ein einzigartiges Framework zum automatischen Webseitenabfragen entstanden ist.

Xidel wird auf seiner eigenen Xidel-Seite genauer beschrieben. Da Xidel und VideLibri größtenteils denselben Quellcode haben, liegen sie im selben Repository.

Kontakt

Autor: Benito van der Zander, benito_NOSPAM_benibela.de,
www.benibela.de

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